Laden am Niederrhein und im Westmünsterland.

Elektromobilität im Produktexperten-Check.


Unsere Produktexperten stellen Ihnen in unserem Praxis-Check die aktuellen Ausbaustand der Ladeinfrastruktur im Herbrand-Gebiet vor und geben Tipps für besseres Laden im Alltag (Stand 04/2020).

Ladenetzwerke vereinfachen Zugang zu Ladestationen.

Das deutsche Ladenetz für Elektroautos ist vor allem zu seiner Anfangszeit sehr unkontrolliert gewachsen und heute daher auch von seiner Preisstruktur sehr heterogen. Es gab Zeiten, da mussten E-Auto-Pioniere für nahezu jede öffentliche Ladesäule einen Vertrag mit dem jeweiligen Anbieter schließen und auch die dazugehörige Ladekarte zur Hand haben, um diese dann auch entsprechend freizuschalten.

Anbieter, wie Newmotion, das dem Shell-Konzern angehört, haben es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Ladestationen zu einem großen Lade- bzw. Roamingnetzwerk zu bündeln. Ziel dieser Netzwerke ist es dem Nutzer mit nur einer Anmeldung Zugang zu möglichst vielen Ladestationen zu gewähren und transparente Preise sowie eine zentrale Abrechnung zu bieten.

Im Bild: Anzahl und Verteilung über Newmotion zugängliche, öffentliche Ladestationen im erweiterten Herbrand-Gebiet Stand 02/2020.

Interaktive Karte von Newmotion

Was wird berechnet?

Die geläufigsten Bezahlmodelle.
Zunächst wird für die Bündelung der Abrechnung durch die Ladenetzwerke beispielsweise bei Newmotion eine Transaktionsgebühr von 35 Cent pro Ladevorgang (max. 7 € pro Monat) fällig. Kunden des Anbieters Mercedes me Charge zahlen auch bei Nicht-Nutzung eine monatliche Grundgebühr. Zum Teil wird diese jedoch beim Fahrzeugkauf für einen gewissen Zeitraum von Mercedes-Benz übernommen. Zudem profitieren me Charge Kunden zusätzlich von Rahmenverträgen mit zum Beispiel dem Schnellladenetzwerk IONITY, bei dem dann zu einem Bruchteil des eigentlichen Preises geladen werden kann. Neben diesen Kosten für die Ladenetzwerkanbieter fallen natürlich auch Kosten für das eigentliche Laden nach folgenden Modellen an:

Fester Preis pro LadevorgangPro Ladevorgang.

Diese Abrechnungsmethode findet man vor allem an Schnellladesäulen. Eine Abrechnung nach kWh setzt in Deutschland einen eichkonformen Zähler voraus, den es für diese Ladesäulen schlichtweg nicht gibt. Daher gilt hier derzeit eine Sonderregelung. Bei einem Pauschalpreis von 8-10 € pro Ladevorgang macht das Laden hier nur bei niedrigem Ladezustand und entsprechend großer Batteriekapazität und Ladeleistung – also weniger für ein Hybridfahrzeug – Sinn.

Nach StromverbrauchNach Stromverbrauch.

Diese Abrechnungsart ist die wohl am weitesten verbreitete. Ein geeichter Zähler gibt an, wie viele Kilowattstunden das Fahrzeug beim Ladevorgang verbraucht hat und stellt diese dann in Rechnung.

Abrechnung nach LadezeitNach Ladezeit.

An vielen Ladestationen wird neben dem Stromverbrauch zusätzlich die Ladezeit berechnet. Meist bewegen sich diese Kosten allerdings im Bereich von nur 1-2 Cent pro Minute. Hintergrund ist wohl, dass die Parkplätze mit Ladestationen vielerorts sehr zentral und liegen, die eigentliche Parkgebühr entfällt und damit auch ein Anreiz geschaffen wird, die Ladestation nach dem Ladevorgang wieder frei zu geben und nicht als Dauerparkplatz zu benutzen.

Was kostet mich das Laden?

Anbieter und Kosten am Niederrhein und im Westmünsterland.

Bei unserem Test im erweiterten Herbrand-Gebiet haben wir uns die am weitesten verbreiteten Anbieter einmal herausgepickt, um Ihnen einen Überblick über die Preismodelle und Preise in Ihrem unmittelbaren Umfeld zu geben. Insgesamt sind im meist recht ländlich geprägten direkten Herbrand-Gebiet Stand heute bereits mehr als 440 Ladestationen zu finden. Das ähnlich große direkte niederländischen Grenzgebiet wartet mit etwa 1.800 Stationen auf.

Bitte beachten Sie, dass die unten aufgeführten Anbieter und Preise weder verbindlich sind, noch einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Diese Aufstellung soll der Orientierung dienen und stellt eine Momentaufnahme mit Stand März 2020 dar.

Laden mit Innogy

Innogy

Preise:
22 kW: 0,42 € /kWh + 1 Cent/min.
60-150 kW: 0,36 € /kWh

Ladestationen des Stromerzeuger und -vertreibers Innogy sind in nahezu jeder Gemeinde im Kreis Kleve und Westmünsterland vertreten. Standardmäßig mit 22kW Leistung, in einigen Fällen auch mit 60-150 kW Schnellladern.

Laden mit Ladenetz.de

Ladenetz.de

Preise:
0,48 €/kWh

Hinter Ladenetz.de verbirgt sich ein Zusammenschluss verschiedener lokaler Energieversorger und Stadtwerke. Ladestationen dieses Anbieter sind vor allem im Großraum Mönchengladbach und Düsseldorf zu finden, aber auch in Kleve, Wesel und Bocholt.

Laden mit Newmotion

NewMotion

Preise:
0,25 – 0,29 €/kWh

Neben seinem Dasein als Anbieter des Roamingnetzwerkes stellt NewMotion auch eigene Ladesäulen im ganzen Herbrand-Gebiet zur Verfügung. Das Netz ist allerdings nicht ganz so dichtes wie das von Innogy & Ladenetz.

Laden mit Allego

Allego

Preise:
0,59 €/kWh

Die Tochter des Niederländischen Gas- und Stromnetzbetrieber Alliander betreibt im Herbrand-Gebiet vor allem Schnellladestationen mit 40 – 50 kW.

Laden mit Lastmilesolutions

Lastmilesolutions

Preise:
0,42 €/kWh

Der Niederländische Anbieter mit vereinzelten Ladestationen im Herbrand-Gebiet betreibt mit über 15 Stationen im Stadtgebiet von Goch lokal ein sehr gut ausgebautes Netz.

Laden in den Niederlanden

Grenzgebiet Niederlande

Preise:
0,24 € – 0,34 €/kWh

In den Niederlanden finden wir im Vergleich zu Deutschland ein sehr stark ausgebautes Netz verschiedener Anbieter mit meist moderaten Preisen.

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