Mercedes-Benz als Studienobjekt. 

Eine Frage des Vertrauens.


Liza Dixon, amerikanische Studentin der Hochschule Rhein-Waal, erforschte im Rahmen ihrer Masterarbeit das Vertrauen in moderne Assistenzsysteme.


In einer On-Road-Studie mit zehn Probanden erforschte die aus Miami stammende Studentin Liza Dixon, wie diese auf den Eingriff von Assistenzsystemen reagieren. Das Vertrauen des Fahrers in diese komplexen Systeme stellt für die Hersteller einen der wichtigsten Faktoren für die Akzeptanz und damit auch die Zukunft des autonomen Fahrens dar. Der Anreiz aus Sicht der Verkehrssicherheit ist klar: Ein Großteil der jährlichen 1,25 Millionen Unfälle mit Todesfolge und der 20 bis 50 Millionen mit Folge von Verletzungen oder Behinderungen ist auf menschliche Fehler zurückzuführen.


 

Liza Dixon zusammen mit ihrem Dozenten, Professor Dr. William Megill, und dem von Herbrand gestellten Mercedes-Benz GLC Forschungsfahrzeug auf dem Campus der Hochschule Rhein-Waal in Kleve.

 

 

Der Versuchsaufbau.

Zehn Probanden ohne eigene Erfahrungen, aber trotzdem mit unterschiedlichsten Meinungen zu modernen Fahrzeugassistenzsystemen machten in dem von Herbrand zur Verfügung gestellten Mercedes-Benz GLC eine einstündige Testfahrt im realen Straßenverkehr. Sparsam ging die Studentin als Moderatorin mit den Informationen zum Zweck der Studie um, das sie das Verhalten der Probanden nicht beeinflussen wollte. Anhand von Interviews, Fragebögen und Gesichtserkennung per Kamera wurde dabei die Entwicklung des Vertrauens in die Assistenzsysteme gemessen.




Mit zwei Kameras wird sowohl das Verkehrsgeschehen und Verhalten als auch die Emotion des Probanden mittels Gesichtserkennungssoftware auf die eingreifenden Assistenzsysteme aufgezeichnet.



Egal ob Skeptiker oder Fan von modernen Assistenzsystemen: Das Vertrauen – sowohl in die Fähigkeiten als auch in die Zuverlässigkeit der Systeme – stieg vor allem bei den jüngeren Probanden während der Testfahrt signifikant.


In ihrem Versuch ging es Liza Dixon nicht darum, wie es um das Vertrauen in die Assistenzsysteme steht, sondern vor allem darum, wie sich dieses verändert, wenn sich der Proband mit diesen auseinandersetzt. Vom Skeptiker, dem es selbst im Flugzeug schwerfällt, dem Piloten zu vertrauen, bis hin zum Wagemutigen, der schon nach wenigen Minuten der vollautomatischen Hinderniserkennung mit Bremsung bis zum Stillstand vertraute, boten die Testfahrer ein breites und interessantes Typenspektrum für die engagierte Studentin.



Die Stimmen der Probanden.

Im Interview vor der Testfahrt reichten die Meinungen von „großem Vertrauen in die Marke“ bis hin zu Zweifeln an der Technologie aufgrund von Presseberichten über Unfälle autonomer Fahrzeuge in den USA. Genauso unterschiedlich wurden auch die Systeme wahrgenommen: Während sich manch einer von der Meldung, beide Hände am Lenkrad zu halten, bereits bevormundet fühlte, empfanden es andere als beruhigend, auch andere Verkehrsteilnehmer von solchen Systemen unterstützt zu wissen.


„Ich denke, die Vorteile sind klar und unbestreitbar. Jedes System soll die Sicherheit verbessern. Ich glaube nicht, dass das System eine Gefahr darstellt – und auch ich war skeptisch. Ich habe es in Aktion gesehen und am eigenen Leib erfahren. Es ist eine gute Sache und ich kann diese Art von System auch anderen Leuten empfehlen. Ich wäre nicht abgeneigt, ein solches System in meinem eigenen Fahrzeug zu haben.“

Proband 9

Das Fazit.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Vertrauen in die Systeme sowohl bei den Skeptikern als auch bei den der Technologie gegenüber aufgeschlossenen Probanden signifikant gestiegen ist. Als Repräsentant der Marke Mercedes-Benz, einem der Innovationsführer in Sachen Assistenzsysteme, freut es uns sehr, dass die Systeme unseres Herstellers so ausgereift sind, dass sie Fans bekräftigen und Skeptiker überzeugen. Studien wie diese unterstützen die Einstellung, diesen Weg weiterzugehen und so für mehr Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr zu sorgen.



Die fünf Level des Automatisierten Fahrens.

Das Mercedes-Benz GLC Forschungsfahrzeug ist dank des Ausstattungspakets „Fahrassistenzpaket plus“ auf Autonomie-Level 2.

 

Ausgestattet mit DISTRONIC PLUS inklusive eines Lenkassistenten, Stop & Go Pilot, aktivem Spurhalte-Assistenten, BAS PLUS Brems-Assistenten, aktiven Totwinkel-Assistenten und PRE-SAFE® PLUS mit Fußgänger- Erkennung erreicht der im Versuch eingesetzte Mercedes-Benz GLC auf der international anerkannten Autonomieskala der „Society of Automotive Engineers“ (SAE) Level 2 von 5. Das Fahrzeug übernimmt demnach in spezifischen Situationen die Kontrolle, muss aber dauerhaft vom Fahrer überwacht werden.


Die im GLC eingesetzten Systeme verarbeiten Daten aus Kameras, Radar und zahlreichen Sensoren und kombinieren diese, um dem Fahrer durch unterstützende Maßnahmen größtmöglichen Komfort und ein deutliches Plus an Sicherheit zu bieten.


LEVEL 1

Assistiertes Fahren: Funktionsspezifische Automation, z. B. Spurhalteassistent


LEVEL 2

Teilautomatisiertes Fahren: Kombinierte Funktionsspezifische Automation, z. B. Stau-Assistent


LEVEL 3

Hochautomatisiertes Fahren: Keine dauerhafte Überwachung durch Fahrer nötig, z. B. Autobahnfahrt


LEVEL 4

Vollautomatisiertes Fahren: Automatisiertes Fahren in den meisten Situationen, z. B. Stadtverkehr


LEVEL 5

Autonomes Fahren: System übernimmt alle Aufgaben. Kein Fahrer erforderlich


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