Beruf kommt von Berufung:

Nach 53 Dienstjahren nicht ganz freiwillig in den Ruhestand.


Offiziell wurde Karl-Heinz Gerrits, langjähriger Ansprechpartner für unsere Nutzfahrzeugfahrer*innen in Emmerich, bereits 2015 aus dem Dienst verabschiedet. Seit 47 Jahren war er zu diesem Zeitpunkt in der Lkw-Werkstatt beschäftigt. Weil er sich aber weder alt noch reif für die Rente fühlte, wurde aus seinem Ruhe- eher ein Unruhestand. Nachdem er unser Team in den letzten sechs Jahren auf Teilzeitbasis mit seinem großen Wissensschatz unterstützt hat, ist nun tatsächlich Schluss. Gesundheitliche Gründe zwingen den ehemaligen Serviceberater für Nutzfahrzeuge in Emmerich zu diesem Schritt.

Beruf kommt von Berufung oder warum der Abschied so schwerfällt

Seine Arbeit war für Karl-Heinz Gerrits immer mehr als nur ein Job. „Für mich kommt Beruf noch von Berufung. Sonst hätte ich den Job nicht all die Jahre mit so viel Begeisterung gemacht. Durch die stetige Weiterentwicklung der Technik war es immer spannend. Der gute und persönliche Kundenkontakt, das besondere Miteinander mit den Kolleginnen und Kollegen hat mich auch menschlich sehr zufrieden gemacht“ erklärt er. Darum wollte er nach seiner Verabschiedung in den Ruhestand 2015 auch gerne weiterhin Teil des Herbrand-Teams bleiben. Damit, dass er sich nun endgültig aus dem Dienst verabschiedet, trägt er seiner Gesundheit Rechnung. „Leider werde ich nicht jünger und fitter. Darum ist jetzt tatsächlich Schluss“ erklärt Gerrits ein wenig wehmütig.

Offiziell wurde Karl-Heinz Gerrits bereits 2015 von Florian Bünk, Technischer Betriebsleiter für Emmerich und Kleve, in den Ruhestand verabschiedet. Weil seine Arbeit für ihn mehr als nur ein Job war, ist er trotzdem geblieben. 

Karl-Heinz Gerrits hat diese Modell alle in seiner beruflichen aller erlebt und repariert.

Quantensprünge der technischen Entwicklung in der Lkw-Werkstatt


Fasziniert blickt er heute auf die technischen Entwicklungen und Fortschritte während seiner Zeit in der Lkw-Werkstatt zurück. Von den Anfängen wo noch rustikal mit dem Hammer repariert wurde, über die Modultechnik bis zu den heutigen hoch technisierten und computergestützten Werkstattmethoden. „Ich bezeichne es gerne als Quantensprünge, wie sich die Arbeit in der Werkstatt während meiner Berufslaufbahn entwickelt hat. So richtig ging die Post 1997 mit der Einführung des neuen Actros ab“ erklärt Karl-Heinz Gerrits. „Darauf, dass unser Team immer auf dem neusten Stand der Technik ist, hat Herbrand seit jeher größten Wert gelegt und die Weiterbildung der Mitarbeiter*Innen immer gefordert und gefördert“ ergänzt der Nutzfahrzeugprofi.

Karl-Heinz Gerrits ist kein Einzelfall - Viele langjährige Mitarbeiter*innen zeichnen Mercedes-Herbrand aus

Dass Karl-Heinz Gerrits nicht der Einzige ist, der so viele Jahre bei Mercedes-Herbrand arbeitet, schildert unser Geschäftsführer Richard Lacek-Herbrand, Enkel des Firmengründers Josef Herbrand. „Wir sind besonders stolz darauf, dass wir jedes Jahr einige Mitarbeiter*innen zu Jubiläen von 30 und mehr Jahren Betriebszugehörigkeit gratulieren können. Das ist für uns als Familienunternehmen eine große Auszeichnung und Ehre“ so Lacek-Herbrand.

Leicht fällt Karl-Heinz Gerrits der Abschied nach 53 Jahren bei Mercedes-Herbrand nicht. Richard Lacek-Herbrand lässt es sich nicht nehmen, den langjährigen Mitarbeiter persönlich zu verabschieden.

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